
Kurt Müller Pokal im UYCAs
28. Juli 202612 Stunden, 24 Stunden – und ganz viel Herzblut!
Die 12- und 24-Stunden-Regatta des UYCAS gehört Jahr für Jahr zu den größten Herausforderungen am Attersee. Wer glaubt, zwölf oder gar vierundzwanzig Stunden Segeln seien einfach nur „ein bisschen länger“, der war noch nie dabei. Wechselnde Windrichtungen, kräftige Böen, hartnäckige Flauten, Müdigkeit, Taktik und jede Menge Teamarbeit fordern Mensch und Material bis an die Grenzen. Genau diese Mischung macht die Regatta zu einem der Höhepunkte der Long-Distance-Challenge. In diesem Jahr sorgten die wechselhaften Bedingungen sogar für einen neuen Streckenrekord bei der 12-Stunden-Regatta – ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie außergewöhnlich dieses Segelwochenende war.
Der SCATT war mit zahlreichen Crews vertreten und wir könnten nicht stolzer sein. Besonders schön ist, dass bei uns erfahrene Regattasegler genauso an den Start gehen wie junge Mannschaften, die mit viel Begeisterung und Mut zeigen, dass die Zukunft unseres Clubs auf einem hervorragenden Kurs ist.

Ergebnisse nach berechneten Meilen – 12 Stunden:
- 9. Platz: Lucas Schrefler mit Michael Adler (SC AMS) – und das auf einem Korsar! Eine großartige Leistung mit einem Boot, das man in dieser Wertungsregion nicht alle Tage findet.
- 14. Platz: Rudi Aigner mit Crew auf seiner First 30.
- 15. Platz: Klaus Ablinger mit Crew auf der roten ASSO 99.
- 30. Platz: Klaus Heller mit Crew auf einer Sunbeam 29.
- 38. Platz: Unsere Jungcrew rund um Amelie Gruber – und sie nahmen kulanterweise auch ihren Papa Markus mit an Bord.
- 43. Platz: Peter Zweimüller mit Crew auf seiner Bente 24.
- 45. Platz: Alfred Derntl mit Crew auf einer weiteren ASSO 99.
- 46. Platz: eine weitere tapfere SCATT-Crew, die ebenfalls bis zum Schluss durchhielt: Frida, und dann
die 24-Stunden-Regatta: Was für eine Leistung von Frida Biladt und ihrer großartigen Crew auf der Focus 750! Mit einem sensationellen 8. Platz bewiesen sie eindrucksvoll, dass Ausdauer, Teamgeist und Kampfgeist auch nach einer langen Nacht nicht verloren gehen.




Was diese Regatten ausmacht, lässt sich ohnehin nicht allein an Platzierungen messen. Wer zwölf oder vierundzwanzig Stunden lang Windlöcher aussitzt, Böen ausnützt, in der Nacht konzentriert bleibt und niemals aufgibt, hat bereits Großartiges geleistet. Genau dieses Durchhaltevermögen, dieser Teamgeist und die Begeisterung für unseren Sport machen den SCATT aus.
Wir sind unglaublich stolz auf alle unsere Crews. Herzlichen Glückwunsch zu diesen starken Leistungen – ihr habt den SCATT einmal mehr hervorragend vertreten!

Fotorechte bei UYCAs sowie @Tanja Jonsson und @Gerd Schmidleitner

